Wetterstation
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Das Wetter.
Wenn es um dieses Thema geht, kann jeder mitreden. Es beeinflusst unsere Freizeitgestaltung, unsere Kleiderwahl und bei manch einem auch das Wohlbefinden. Die breite Mehrheit fragt sich sicherlich: Wie warm es wird, ob es regnen wird und man einen Regenschirm braucht, oder ob der Regenschirm zum Sonnenschirm umfunktioniert werden muss?

Alle reden über das Wetter. Ich auch – und zwar aus Leidenschaft!
Ich werde oftmals gefragt, was das Wetter für mich so faszinierend macht. Zum Einen ist es immer anders: Kein Tag ist wie der andere. Und bis auf einen kurzen Vorhersagezeitraum von wenigen Tagen, weiß man nie genau, was einem als nächstes bevorsteht. Zum Anderen ist es auch der Facettenreichtum: Der Himmel kann so viele verschiedene Stimmungen entstehen lassen. Dabei ist ein Tag mit Sonnenschein und lockerer Bewölkung genauso schön wie ein aufziehendes Gewitter mit bedrohlichen Wolkenformationen oder auch tiefhängende Wolken, die Regen, Schnee, Graupel oder auch nur Nebel über die Landschaft bringen. Und doch schlägt das Herz des Hobbymeteorologen höher, wenn sich das Wetter von seiner rauen, wilden und extremen Facette zeigt.

Auf dieser Internetseite möchte ich Sie teilhaben lassen an der Faszination des Wetters. Sie können sich nicht nur die Daten meiner eigenen Wetteraufzeichnung ansehen, sondern erhalten auch wichtige Informationen wie Wettervorhersagen und Trends, Warnungen, Radar, Blitze, Satellitenbilder und vieles mehr. Auch für Allergiker, Gärtner und Naturliebhaber gibt es im Bereich „Umwelt“ ein umfangreiches Informationsangebot. Und falls Ihnen ein Begriff mal unbekannt sein sollte, dann können Sie sich im großen Wetterlexikon des Deutschen Wetterdienstes (DWD) schlau machen und Ihren meteorologischen Horizont beliebig erweitern.

Ich freue mich sehr, wenn ich Ihnen die Meteorologie etwas näher bringen konnte und danke für Ihren Besuch. Wenn Sie weitere Fragen zu Seiteninhalten, dem Messverfahren und Aufbau der Wetterstation haben oder gerne weitere Daten aus meiner Aufzeichnung einsehen möchten, dann schreiben Sie mir. Kontaktdaten im Impressum.

Übrigens: Verschwörungsgläubige, Klimawandelleugner sowie deren Anhänger und Sympathisanten sind hier ausdrücklich nicht willkommen!
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Wetterrückblick & Vergleich

 RÜCKBLICK: Meteorologischer Sommer endet mit sehr warmen August
Der August 2020 präsentierte sich bis in die letzte Dekade sehr hochsommerlich, zum Ende hin aber auch wechselhaft und nass. Der gesamte Sommer (Juni, Juli und August) war trotz gemäßigter Temperaturen in der ersten Hälfte, überdurchschnittlich warm, jedoch ganz anders als die Jahre davor.

Im August drehte der Sommer erst so richtig auf. Gleich zu Monatsbeginn wurde erstmalig in diesem Jahr die 30-Grad-Marke überschritten. Insgesamt gab es in diesem Monat 5 heiße Tage (Maximum über 30 Grad) und 13 Sommertage (Maximum über 25 Grad). Vom 06. bis 13. August erreichte die Temperatur täglich mindestens 28 Grad. Der höchste Wert des Monats wurde am 21. August gemessen, das waren 33,2 Grad. Die tiefste Temperatur gab es mit 7,3 Grad am 05. August. Insgesamt lag die Monatsmitteltemperatur bei 18,6 Grad und ergibt damit ein Plus von 3,7 Grad gegenüber dem Klimamittel der Jahre 1961 bis 1990.
Während die erste Monatshälfte eher noch von Trockenheit geprägt war, zogen in der zweiten Augusthälfte vermehrt Gewitter und Starkniederschläge über die Region hinweg. Am 17. August gab es im Zuge mehrerer Gewitter mit 43,8 Liter pro Quadratmeter (l/m²) die höchste Tagessumme des Monats. Das war zugleich auch die Dritthöchste seit Messbeginn im Juni 2012. Am Ende des Augusts sorgte das Tief "Marlis" für weitere kräftige Niederschläge. So fielen am 30. und 31. August je 33,4 und 20,0 l/m². Somit kam im gesamten Monat eine Niederschlagssumme von 149,3 l/m² zusammen, so viel wie noch nie innerhalb eines Monats in der gesamten Messreihe. 187 Prozent des Klimamittels waren das, also etwa zweimal so viel wie üblich.
An der Sonne konnten wir uns 189,5 Stunden erfreuen. Auch wenn sie sich im letzten Augustdrittel eher etwas rar gemacht hat, wurden 97 Prozent des zu erwartenden Werts erreicht. Den meisten Sonnenschein gab es am 06. August, als sie 14,5 Stunden schien. Dagegen schien sie am 15. und 30. kaum eine Minute.
Ebenfalls erwähnenswert war das für diese Jahreszeit kräftige Sturmtief "Kirsten", das am 26. August über weite Teile Deutschlands hinweg zog. "Kirsten" brachte es an der Wetterstation auf eine Windböe von 71 Km/h, soviel wurde seit Ende Februar 2020 nicht mehr gemessen.

Wenn wir uns nun den gesamten Sommer, also die Monate Juni, Juli und August genauer ansehen, ergibt sich folgendes Bild: Trotz eines eher unter- bis durchschnittlichen Sommerauftakts, wurde eine Durchschnittstemperatur von 16,8 Grad erreicht. Im Vergleich zu den Jahren 1961 bis 1990, der international gültigen Klimareferenzperiode, war das eine positive Abweichung von 2,1 Grad. Im Vergleich zum Sommer 2019 war er aber 1,7 Grad kühler (siehe Tabelle unten).
Nach zwei Dürresommern in Folge, konnte 2020 diese Reihe durchbrechen. Dank des sehr regenreichen Juni und Augusts ergab sich für die Sommermonate eine Summe von 296,1 l/m², etwa 128 Prozent vom Klimamittel entsprechend. Im Vergleich zu 2019 war es sogar die doppelte Menge. Dennoch waren die trockenen Wochen dazwischen für Natur und Landwirtschaft eine erneute Belastungsprobe.
Zum Schluss noch auf die Sonnenscheindauer geblickt, zeigt sich eine Summe von 595,2 Stunden. Damit wurde das Klimamittel von 601 Stunden lediglich um 1 Prozentpunkt verfehlt.

Deutschlandweit war es seit Beginn der Wetteraufzeichungen im Jahr 1881 der zweitwärmste August, gleichauf mit den Jahren 2015 und 2018. Alle haben eine Mitteltemperatur von 19,9 Grad.


August 2019
August 2020
Mitteltemperatur Niederschlag Sonnenschein
18,1 °C 43,7 l/m² 187,2 Std.
18,6 °C 149,3 l/m² 189,5 Std.

Sommer 2019
Sommer 2020
Mitteltemperatur Niederschlag Sonnenschein
18,5 °C 145,8 l/m² 707,0 Std.
16,8 °C 296,1 l/m² 595,2 Std.

Jahr 2019 (Jan.-Aug.)
Jahr 2020 (Jan.-Aug.)
Mitteltemperatur Niederschlag Sonnenschein
9,8 °C 455,9 l/m² 1.338,6 Std.
9,6 °C 531,4 l/m² 1.306,1 Std.

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"Wir sind die erste Generation, die den Klimawandel vollauf versteht,
und die letzte Generation, die in der Lage ist, etwas dagegen zu tun."

Petteri Taalas, WMO-Generalsekretär

"Wir können die Welt nicht retten, indem wir uns an die Spielregeln halten.
Die Regeln müssen sich ändern, alles muss sich ändern, und zwar heute."

Greta Thunberg, Klimaaktivistin & Gründerin von "Fridays for Future" 



Niederschlagsradar
Quelle: DWD.de


Blitzortung
Quelle: Meteopool.org


DWD Warnungen
Quelle: DWD.de