Wetterstation
Markneukirchen

Agrarwetter

Wetterübersicht Monatswerte Jahreswerte Rekorde

Agrardaten des laufenden Monats

 BODENTEMPERATUREN 
+5 cm  Tiefste Temperatur  0,6 °C  03. September 
-10 cm  Höchste Temperatur 25,6 °C  01. September 
 Tiefste Temperatur 9,4 °C  11. September 
-20 cm  Höchste Temperatur 23,3 °C  01. September 
 Tiefste Temperatur 11,7 °C  11. September 
-50 cm  Höchste Temperatur 20,6 °C  01. September 
 Tiefste Temperatur 14,4 °C  10. September 

 BODENFEUCHTE 
-10 cm  Höchste Feuchte 2 cb  09. September 
 Tiefste Feuchte 87 cb  04. September 
-20 cm  Höchste Feuchte 6 cb  09. September 
 Tiefste Feuchte 58 cb  08. September 
-50 cm  Höchste Feuchte 6 cb  09. September 
 Tiefste Feuchte 59 cb  07. September 

 EVAPOTRANSPIRATION 
 Höchste Verdunstung 4,6 l/m²  04. September 
 Tiefste Verdunstung 0,3 l/m²  09. September 



Agrardaten des laufenden Jahres

 BODENTEMPERATUREN 
+5 cm  Tiefste Temperatur  -17,2 °C  19. Januar 
-10 cm  Höchste Temperatur 33,3 °C  26. Juni 
 Tiefste Temperatur 0,0 °C  03. Januar 
-20 cm  Höchste Temperatur 27,8 °C  26. Juni 
 Tiefste Temperatur 0,6 °C  28. Januar 
-50 cm  Höchste Temperatur 21,7 °C  27. Juni 
 Tiefste Temperatur 1,7 °C  23. Januar 

 BODENFEUCHTE 
-10 cm  Höchste Feuchte 2 cb  13. Juli 
 Tiefste Feuchte 200 cb  30. Juni 
-20 cm  Höchste Feuchte 6 cb  13. Juli 
 Tiefste Feuchte 62 cb  12. Juli 
-50 cm  Höchste Feuchte 6 cb  09. September 
 Tiefste Feuchte 62 cb  12. Juli 

 EVAPOTRANSPIRATION 
 Höchste Verdunstung 7,8 l/m²  30. Juni 
 Tiefste Verdunstung 0,1 l/m²  07. Januar 



Temperatursummen der Agrarmeteorologie

  Wärmesumme Sommer 2019 73,7 Kelvin Vorjahr: 60,7 K  



 Auswertung bis 13. September 2019  
__________________________________________________________________________________________________________


Die Bodentemperaturen werden 5 Zentimeter über dem Boden, sowie in 10, 20 und 50 Zentimeter Tiefe gemessen.
Bei der Temperatur +5 cm wird immer nur der Tagestiefstwert angegeben.

Die Bodenfeuchte wird in 10, 20 und 50 Zentimeter Tiefe gemessen. Ermittelt wird die Saugspannung, diese wird in Centibar (cb) angegeben. Je höher der Wert, desto trockener ist der Boden. Bei trockenem Boden muss eine Pflanze mehr Kraft aufbringen, um Feuchtigkeit aus diesem entnehmen zu können: Die Bodenfeuchte ist auch abhängig von der Bodentemperatur.
0 bis 9 cb - Der Boden ist nass und komplett mit Feuchtigkeit gesättigt. Häufig im Winter oder nach starken Regenfällen.
10 bis 19 cb - Der Boden ist ausreichend mit Feuchtigkeit gesättigt. Es ist keine Bewässerung nötig.
20 bis 39 cb - Leichte Böden trocknen zunehmend aus und benötigen Bewässerung. Mittelschwere und schwere Böden sind noch ausreichend feucht.
40 bis 59 cb - Leichte und mittelschwere Böden trocknen aus und benötigen Bewässerung. Erste Pflanzen leiden unter Trockenstress. Nur schwere Böden sind noch etwas feucht.
60 bis 99 cb - Alle Böden sind trocken und benötigen Bewässerung. Viele Pflanzen leiden unter Trockenstress. Pflanzen mit flacher Wurzel drohen Trockenschäden.
100 bis 199 cb - Alle Böden sind trocken und benötigen Bewässerung. Auch bei Pflanzen mit tiefer Wurzel wie Büsche und Bäume zeigen sich Trockenschäden.
200 cb - Alle Böden sind vollkommen ausgetrocknet und eine Bodenfeuchte nicht mehr messbar. Allen Pflanzen drohen teils erhebliche Trockenschäden.
Hinweis: Bei einem sprunghaften Ansteigen eines Wertes in Richtung 200 Centibar in den Monaten November bis März, ist davon auszugehen, dass der Boden gefroren ist. Dies kann begleitend am Messwert der Bodentemperatur in entsprechender Messtiefe erkannt werden. Bei gefrorenem Boden werden die Messwerte in Klammern stehen.

Die Evapotranspirationsmenge ist die potentielle Verdunstungsmenge aus der Tier- und Pflanzenwelt sowie der Erdbodenoberfläche. Diese wird ausschließlich berechnet und ist von Faktoren wie Temperatur, Feuchte, Wind und Solarstrahlung abhängig. Hierbei handelt es sich immer um einen theoretischen Wert, nicht um einen gemessenen Wert. Die berechnete Evapotranspiration wird mit zwei Kommastellen angegeben, für eine leichtere Verrechnung  jedoch in sämtlichen Grafiken auf nur eine Kommastelle gerundet. Dies führt gelegentlich zu geringen Differenzen.           

Die Grünlandtemperatur ergibt sich aus allen positiven Tagesmitteltemperaturen ab Jahresbeginn. Dabei werden die Januarwerte mit 0,5; die Februarwerte mit 0,75 und ab März mit 1 multipliziert. Wenn im Frühling die Summe von 200 überschritten wird, ist der nachhaltige Vegetationsbeginn erreicht. In der Natur erkennbar durch den Blühbeginn der Forsythie.

Die Kältesumme ergibt sich aus allen negativen Tagesmitteltemperaturen von November bis März. Diese gibt Auskunft über die Strenge eines Winters. Beträgt die Summe unter 100 spricht man von einem warmen Winter, bis 200 von einem mäßig warmen Winter, bis 300 von einem mäßig kalten Winter, bis 400 von einem kalten Winter und über 400 von einem strengen Winter.

Die Wärmesumme ergibt sich aus allen Tagesmitteltemperaturen über 20 Grad von Juni bis August. Diese gibt Auskunft über die Wärme- oder Hitzephasen eines Sommers.

Die Wasserbilanz ergibt sich aus allen gefallenen Niederschlägen, sowie der Evapotranspirationsmenge (Verdunstung) im angegebenen Zeitraum. Negative Werte bedeuten, das die Verdunstungssumme höher als die Niederschlagssumme war. Positive Werte bedeuten, das die Niederschlagssumme höher als die Verdunstungssumme war.


Niederschlagsradar
Quelle: DWD.de


Blitzortung
Quelle: Meteopool.org


DWD Warnungen
Quelle: DWD.de

Copyright © 2013 – 2019  Florian Wunderlich.  Alle Rechte vorbehalten.